Wie alt sind Pfadfinder?

Die Pfadfinder und Pfadfinderinnen sind eine Organisation für Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 20.

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Wie werde ich PfadfinderIn?

PfadfinderIn zu werden ist ganz einfach - komm auf einen Schnuppertag in den Heimabend deiner Altersstufe.

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Wer sind wir?

Wir sind die Pfadfindergruppe Wien 51 "Robert Lebner", eine der älteren Pfadfindergruppen Österreichs.

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Kommende Termine

Aktuelles

Auch die 51er ...
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1. urban.punsching ...
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Schon aufgefallen ? Spätestens nach 6. Jänner sind wirklich alle Möglichkeiten warme Getränke auf öffentlichen ...
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Und wenn die erste ...
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In Weihnachtsstimmung kommen die Mitglieder der Gruppe Wien 51 eigentlich immer erst beim traditionellen Adventkranzbinden im Heimabend und ...
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Sachspenden für ...
News CaEx
Wir haben eine Aktion ins Leben gerufen, um diesen Samstag Sachspenden für die Flüchtlinge in der Notunterkunft im ...
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Pannonien, Sonne ...
News CaEx
Weizenähren die sich leicht im Wind wiegen, eine sanfte Hügellandschaft in wildromantischem Ambiente und strahlend blauer Himmel ...
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Heisser Sommer für ...
News GuSp
In der ersten August-Woche erlebten die Guides und Späher das Highlight ihres Pfadfinderjahres: Sommerlager in Eisenstadt! Es war ...
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Das war das ...
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Es war ein wunderschöner sonniger ruhiger Tag im Karmeliterviertel an diesem 9.Mai 2015….bis eine Horde Pfadfinder der Gruppe ...
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Urban.scouting 2015 ...
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Am 9. Mai 2015 ist es soweit - sei eine Pfadfinderin, ein Pfadfinder für ein Foto. Am Karmelitermarkt bekommt Ihr die Möglichkeit ...
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Fasching im ...
News GuSp
Die Guides konnten es heuer nicht erwarten und feierten ihr Faschingsfest bereits im letzten Jänner Heimabend. Es gab ja auch was zu ...
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Mehr Power - neue ...
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Ganz herzlich wollen wir unsere neuen Elternräte begrüßen, die sich in der letzten Hauptversammlung am Donnerstag, 4.12.2014, ...
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Foto drei CaEx mit Rad vor Podersdorfer Leuchtturm
Weizenähren die sich leicht im Wind wiegen, eine sanfte Hügellandschaft in wildromantischem Ambiente und strahlend blauer Himmel – so idyllisch versprach das Burgenland zum Sommerlager 2015 der CaEx zu werden. Daher machten sich Anfang Juli elf Caravelles, sechs Explorer und vier LeiterInnen auf den Weg ist vielversprechende Pannonien. Neben der üblichen PfadfinderInnen-Ausrüstung hatten alle auch ihre Fahrräder im Gepäck. 
Ziel der eineinhalbstündigen Zugreise – bei der es auch durch unser Nachbarland Ungarn ging – war Deutschkreutz, ein kleiner, aber durchaus charmanter Ort an der ungarischen Grenze. Gelagert wurde dieses Jahr im Obstgarten von Familie Reumann, genauer gesagt bei der Oma vom Alex, einem der CaEx-Führer. Die alte Dame freute sich sehr darüber, dass wieder mehr Leben in ihren Garten kam und die CaEx freuten sich über einen gemütlichen Lagerplatz gleich ums Eck vom Deutschkreutzer Schwimmbad.

Gelsen - die Dornen des Paradies

Gleich bei Ankunft zum Lagerplatz wurden die CaEx mit einem Kindersekt-Empfang und belegten Brötchen verwöhnt. Denn die Liebe geht bei den CaEx eindeutig durch den Magen. Nach einem ersten überraschend unstressigen Aufbautag, wo alle Zelte aufgestellt, eine große Tafel mit Planen überdacht und eine Chill-Oase errichtet wurde, lernten wir gegen Abend die eher unangenehme Seite des Burgenlandes kennen: die Gelsenplage. Die kleinen Viecher trieben uns nicht nur mit ihrem nervenaufreibenden Summen in den Wahnsinn, sondern bedienten sich auch reichlich an unserem Blut und ließen unzählige juckende Dippel zurück. Selbst die große Auswahl an Anti-Gelsenspray konnten den kleinen Quälgeistern nichts anhaben und so wurde das (wie sich später herausstellte leider einzige) Lagerfeuer zum Festessen für die Insekten.
Da wir an unserem ersten richtigen Lagertag bereits von perfektem Badewetter geweckt wurden, war der Schrecken (=Gelsenattacken) der Nacht schnell vergessen. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es dann mit den Rädern ins Deutschkreutzer Freibad. 
Die ausgiebige Abkühlung im Pool, Karten spielen und Abhängen im Schatten gehörten da ebenso dazu wie ein ausgiebiges Fotoshooting mit der Unterwasserkamera. Am Abend erkundeten wir mit den Rädern die Umgebung des Ortes und statteten dem Deutschkreutzer Rotweinfest einen Besuch ab, wo wir mit unseren Uniformen schnell zur abendlichen Attraktion wurden.

Pannonia 2015 - Prolog

An Tag 3 erwartete die CaEx ein Fahrrad-Sicherheitstraining, Straßenverkehrsregeln und ein Crash-Kurs in Sachen Fahrradreparaturen. Denn am nächsten Tag stand die traditionelle 2-Tages-CaEx-Aktion an, die in diesem Jahr mit den Rädern zurückgelegt werden sollte.
Logo Radgeschäft Wien Rad
An dieser Stelle wollen wir uns beim Radgeschäft Wien Rad am Nordbahnhof-Gelände in Wien bedanken, die uns schnell und unbürokratisch mit Radverbrauchsmaterial auf Kommission für alle Fälle versorgt haben.
 
Da es sich praktisch meist leichter lernt als in der Theorie, brachen wir gegen Mittag mit den Rädern alle gemeinsam in Richtung Sopron auf, um der ungarischen Grenzstadt einen Besuch abzustatten und die neu erworbenen Fahrradkünste zu erproben. Dort stand für die CaEx eine kleine Stadt-Rallye am Programm, bei der sie auch versuchen mussten, mit der heimische Bevölkerung in Kontakt zu treten. Am meisten beeindruckt haben allerdings – wie könnte es bei den CaEx auch anders sein – die mit Nutella gefüllten Croissants. Denn bei so einer süßen Verführung sind Sehenswürdigkeiten und selbst die freundlichsten Einheimischen einfach uninteressant.

Pannonia 2015 – Etappe 1

Am Dienstag läuteten unsere Wecker sehr früh, denn es begann die bereits erwähnte 2-Tages-Wanderung. In insgesamt drei Gruppen machten sich die Kids mit ihren Rädern in Richtung Neusiedlersee auf. Gruppe 1 durfte die erste Etappe bis Eisenstadt mit dem Zug zurücklegen, Gruppe 2 fuhr an der östlichen Seite des Sees entlang und Gruppe 3 schlug sich im Westen bis nach Podersdorf durch. Der Wettergott war gnädig und belohnte die CaEx mit bestem Radfahrwetter: angenehme Temperaturen, einige Wolken, kein Wind. Kein Wunder also, dass alle Gruppen mehr als zeitgerecht das festgelegte Ziel erreichten: den Campingplatz in Breitenbrunn. Dorthin lieferte das Führungsteam dann auch Zelte, Schlafsäcke, Isomatten, ein warmes Abendessen sowie das Frühstück und machte sich danach wieder auf. Denn diese Nacht verbrachten CaEx alleine – ohne Erwachsene und endlich einmal auch ohne Gelsen.

Pannonia 2015 – Etappe 2

Der nächste Morgen wartete schon wieder mit Sonnenschein auf die fleißige Truppe. Daher wurde kurzerhand das Frühstück auf den Steg im See verlegt – herrlich! Nachdem Zelte und Gepäck wieder verstaut und die FührerInnen auch wieder eingetroffen waren, startete der zweite Tag der 2-Tageswanderung. Diesmal bewegten wir uns am Wasser fort und zwar mit 2 Segelbooten, drei Stand-up-Paddelboards und einem Tretboot. Abwechselnd konnte die CaEx so die unterschiedlichen Fortbewegungsarten am Wasser ausprobieren und nebenbei zur Erfrischung einfach in den See hüpfen. Auf den Segelbooten lernten die Kids von echten Profis wie Manuel und Thomas und unserem – eigens dafür angeheuerten – Gruppenführer Martin. Bevor es mit Zug und Rad wieder zurück nach Deutschkreutz ging, lieferten sich die CaEx mit Thomas und Alex eine epische Wasserschlacht auf insgesamt drei Tretbooten.

Killerkampfnonnenmesser – Spiele

Bild der 1. Verleihung des Killerkampfnonnenmessers

Nach so viel Aufregung folgte ein gemütlicher Tag, der mit einem leckeren Brunch begann. Danach nahmen die CaEx das Programm selbst in die Hand und führten die schon im Vorfeld geplanten Aktionen durch: ein reales Cluedo-Spiel, wo der fiese Nutella-Dieb ausfindig gemacht werden musste und die großen KKNM-Spiele bei dem der bzw. die zukünftige Träger/in des legendären Killerkampfnonnenmessers (=KKNM) ermittelt werden sollte. In mehreren Disziplinen stellten sich die CaEx den ganzen Tag lang Herausforderungen, wie unter anderem Quidditch und Slenderman. Um trotz der Hitze einen kühlen Kopf zu bewahren, wurden die Spiele durch einen Besuch im bereits bekannten Schwimmbad unterbrochen. Am späten Nachmittag gab es auch noch eine Überraschungsaktion, bei der es die CaEx wortwörtlich bunt trieben: Bodypainting.

Pfadi-Wasserschlacht im Ritzinger Badesee

Da niemand mit so gutem und auch so heißem Wetter gerechnet hatte, wurde das Lagerprogramm für den letzten Tag kurzerhand verworfen und durch einen Besuch am Ritzinger Badesee ersetzt. 
Dagegen hatte natürlich niemand etwas einzuwenden und so machten wir uns bereits um 9:00 Uhr Richtung Ritzing auf. Denn vor dem Sprung ins kühle Nass galt es 18 Kilometer und 200 Höhenmeter mit dem Fahrrad zu bezwingen. Ein Unterfangen, das durch den strahlenden Sonnenschein und Temperaturen um 29°C richtig anstrengend wurde. Doch den CaEx ist kein Weg zu lang, keine Steigung zu hoch und kein Wetter zu heiß und so radelte eine vergnügte Meute wieder einmal durch das wunderschöne Burgenland. Die Anstrengung hatte sich zudem wirklich ausgezahlt, denn der See lud nicht nur zur heißersehnten Erfrischung, sondern hatte dank Sprungturm  und Wasserrutsche auch jede Menge Action zu bieten. Eine Gruppe von Wichtel und Wölflingen aus Maria Lanzendorf, die vom nahe gelegenen Lagerplatz ebenfalls zum See kamen, traf man auf einem Floß zu einer unglaublich lustigen Wasserschlacht. Belohnt wurden die CaEx dann beim Nachhauseweg, wo die zuvor gewonnen Höhenmetern zu langen, rasanten Abfahrten führten und das Fahrradfahren zu einem echten Vergnügen machten. Der Ausklang des Lagers wurde aufgrund der immer noch bestehenden Gelsenplage ins Kellerstüberl verlegt, wo es nach einer sehr interessanten und aufschlussreichen „Dr. Sommer Fragerunde“ dem Lagerende hin zuging. 

Lagerfinale

Gerade am letzten Morgen zog noch ein kurzes Gewitter vorbei und machte den Abbau zur Nervenprobe. Doch flink und professionell wie die CaEx sind, wurden alle Zelte trocken eingepackt. Danach hieß es Abschied nehmen und die CaEx brachen glücklich, sehr müde und mit vielen tollen und unvergesslichen Lagererinnerungen zurück nach Wien auf.
 
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