„Ja, auch wir Pfadfinder-LeiterInnen dürfen einmal alle gemeinsam auf Lager fahren!“ Als ich das erfahren habe, war ich natürlich gleich ganz aus dem Häuschen. Echt? Nur wir? Wieder so richtig Kind sein? Juhu! Und schon war die Anmeldung für das Kolonnenleiterlager der Kolonne Katankya im Oktober 2014 unterschrieben.

Das Thema des Lagers war „Chill in, work out“ – das klang ja schon mal ganz gut und entspannt, und genauso war es dann auch. Wir trafen uns am 18.Oktober gegen 09:00 in Sallingstadt. Stadt war für die zehn Häuser dort vielleicht ein bisschen übertrieben, aber immerhin gab es eine sehr nette Jugendherberge mit großem Garten, Lagerfeuerstelle, Bühne, Bar, uvm. Empfangen wurden wir mit einem sehr leckerem Frühstück und ganz nach dem altbekannten Sprichwort „Ein Cocktail am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen“ wurde das Lager mit (zumindest einem) Soft-Katankya in der bereits brav herunterbrennenden Sonne eröffnet.

Danach chillten wir uns zur zweiten Hälfte des Lagertitels, dem Workout. Dazu durften wir uns im Vorfeld für einen von drei spannenden Workshops entscheiden. An diesem Vormittag zur Wahl standen: „Farben, Kleber uvm zum Selbermachen“ (und teilweise selber essen, wie z.B. Fensterfarbe aus Gummibärchen oder Knetmasse aus Zitronen-Salzteig), „Let`s Dance“, der schnellste Tanzkurs der Welt (alle Tänze an einem Vormittag zu lernen, Hut ab… da rauchen nicht nur die Füße), und Cheeeeese!, ein interessanter Fotoworkshop (mit Tipps und Tricks rund ums Festhalten der besten Momente des (Pfadfinder-)Lebens).

Nach dem wahnsinnig leckeren Mittagessen, zubereitet von unserem Lieblingskoch Hannes S. und einer sehr entspannten und ausführlichen Mittagspause ging es weiter mit dem zweiten Teil der Workshops. Auch diesmal gab es drei zur Auswahl, und die Wahl fiel uns echt nicht leicht:

In „Talk about it“ wurde über übertragbare Fähigkeiten von Pfadis auf andere Bereiche des Lebens diskutiert, in „Hot Hot Hot!“ zeigte uns Hannes (ja Köche kommen auch manchmal raus der Küche, wenn die Lagerteilnehmer ganz lieb sind) wie man Crêpe Suzettes zubereitet und flambiert (Feuer und Essen vereinen? Was gibt’s für einen Pfadfinder Schöneres?!) und der dritte Workshop beschäftigte sich mit Massagetechniken und Tapen (man weiß bis heute nicht, was im Ruheraum alles passiert ist, aber diese unendliche Tiefenentspannung der Workshop-Teilnehmer ist mir bis heute ein Rätsel).

So schnell war auch dieser Nachmittag vorbei und nach dem wieder ausgezeichneten Abendessen, stürzten wir uns ins Abendprogramm, welches aus Lagerfeuer, einer Bar mit traumhaften Scout-Cocktails, Spielen und regem Austausch zwischen den Gruppen bestand. Das Highlight bildeten um Mitternacht die zahlreich besetzte Mitternachtsquadrille unter kräftiger Anleitung von Martin P. und ein wunderbarer Pony-Galopp.

Nach mehr oder weniger kurzem (wenn überhaupt) Schlaf, brach der zweite und leider letzte Tag des wunderbaren Kolonnenleiterlagers an. Und der begann mit einem Brunch, sowas hab ich in den besten Hotels noch nicht gesehen: Lachs, Sausages, Eier in jeder Form, Müsli, Salate, Jogurt,… Leckereien soweit das Auge reichte. Als wir uns kaum mehr bewegen konnten ging es für alle raus in den Garten, wo uns wieder die warme Sonne empfing und wir versuchten möglichst viele Kalorien bei einem letzten großen Geländespiel zu verbrennen. Leider verging die Zeit wie im Fluge und schon fanden wir uns im Abschlusskreis wieder. Denn auch das beste Kolonnenleiterlager hat einmal ein Ende.

An dieser Stelle vielen Dank an die Organisatoren und Workshop-Leiter! Es war ein wunderbar chilliges Lager mit spannenden Workshops und vielen heißen Teilnehmern und ich freue mich auf ein baldiges Neues!  Besuch unsere Kolonne auf www.katankya.at Dort findest du auch bald weitere Fotos!

KoLeiLa 2014
KoLeiLa 2014
KoLeiLa 2014
KoLeiLa 2014
KoLeiLa 2014
KoLeiLa 2014
KoLeiLa 2014
  • KoLeiLa 2014
  • KoLeiLa 2014
  • KoLeiLa 2014
  • KoLeiLa 2014
  • KoLeiLa 2014
  • KoLeiLa 2014
  • KoLeiLa 2014
  • Anna-Sophie Vetter (Wien 51)

     

    Go to top