Foto von GuSp Sommerlager 2015
In der ersten August-Woche erlebten die Guides und Späher das Highlight ihres Pfadfinderjahres: Sommerlager in Eisenstadt!
Es war ein Sommerlager mit vielen Höhepunkten:
Schöne Wanderungen im Leithagebirge, mit wunderschönen Aussichtspunkten
  • ein spannender Römertag
  • Entdecken des Waldlehrpfads
  • sportliche Olympiade, mit Disko-Golf und selbstgemachten Bewerben
  • viele Schwimmbadbesuche
  • heiße Sommertemperaturen
  • schöne Lagerfeuer mit einigen Verleihungen
  • viele Freundschaften
  • zu viele Wespen
  • ganz viele Erlebnisse und Spaß!

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Die Guides konnten es heuer nicht erwarten und feierten ihr Faschingsfest bereits im letzten Jänner Heimabend. Es gab ja auch was zu feiern, denn die Ferien standen vor der Tür.

Pünktlich um halb 7 versammelten sich im Pfadfinderheim Indianer, Minions, Hippi-Afros, Fähnlein Fieselschweiflinge und viele mehr. Nach einem anfänglichen Wettstreit zwischen den Patrullen, der uns einiges abforderte, unter anderem Pombären von der Schnur knabbern, Gummischlangen um die Wette essen, Drehen und Trinken und mit zusammengebundenen Beinen laufen, holten wir uns unsere verdiente Pause und stürzten uns auf die zahlreichen Krapfen, Muffins, Cookies und Getränke.

Danach präsentierte jede Patrulle ein Spiel, dass sie sich im vorherigen Heimabend überlegt und vorbereitet hatte. Beim Topfklopfen stießen die Guides auf noch mehr Süßigkeiten und die Blinzelmörder wurden auch alle enttarnt.

Zu guter Letzt übten wir uns noch im Marshmallow mit Messer und Gabel essen. Der Heimabend war wirklich lustig und den Zuckerschock auf alle Fälle wert.

 

 

 

 

 

Guides Faschingsheimabend
Guides Faschingsheimabend
Guides Faschingsheimabend
Guides Faschingsheimabend
Guides Faschingsheimabend
Guides Faschingsheimabend
Guides Faschingsheimabend
Guides Faschingsheimabend
Guides Faschingsheimabend
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  • Guides Faschingsheimabend
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    Es war die Mitte der Woche auf dem Sommerlager der Guides und Späher und es ergab sich, dass wir nach den morgendlichen Ritualen, wie Morgensport, Reinigung und Frühstück, unter dem Lagertor durchspazierten und uns plötzlich im Jahre 1650 befanden. Damals konnte man sich in dem Alter der GuSp (noch) nicht einfach ausruhen und auf die finanzielle Hilfe der Eltern verlassen, nein, man musste in die Lehre gehen und einen Handwerksberuf erlernen.

    Zur Auswahl standen die Knüpf- und Flechtkunst, das Schmieden, das Taschnern und die Holzbrennerei. Hatte man sich für ein Handwerk entschieden durfte man vom Meister alles lernen und musste natürlich auch selbst u.a. Freundschaftsbänder, Messer, Lederbeutel und eingebrannte Holzkunstwerke herstellen, da am Abend ein großes Dorffest mit Gauklern, Glücksspielen und einem Handwerkermarkt angesagt war. Die produzierten Werksstücke sollten dort verkauft werden.

    Bevor der verdiente Lohn ausgezahlt wurde, wurde dem Grafen auf der Burg Kronsegg ein Besuch abgestattet, und die GuSp zeigten in Wettkämpfen, wie dem Speerwerfen, Reiten, und Tauziehen, dass sie im Notfall auch seine Burg verteidigen konnten. Der Graf war zufrieden und so machten sich die braven Lehrlingen wieder auf den Weg zurück ins Dorf, um ihren Lohn zu erhalten.
     
    Leider mussten wir feststellen, dass uns Räuber überfallen und alle Geldmünzen gestohlen hatten. Von den Wettkämpfen noch ermutigt wagten sich die tapferen Mägde und Knechte in den tiefen, mit dornigen Brombeerbüschen bewachsenen Wald, um die Räuber zu fangen und die Münzen zurück zu erobern. Zerrissen und zerlumpt aber erfolgreich kehrten sie zurück und es konnte ihnen endlich ihr Lohn, der aus Zeitlohn und einer Prämie für die Qualität und Anzahl der Werksstücke bestand, ausgezahlt werden.
    Noch ein paar kleine Vorbereitungen und es konnte endlich das große Fest am Marktplatz starten. Es wurde beinhart gefälscht, großzügig Geld verspielt, aber auch gewonnen, Drachenblut getrunken, Popcorn gegessen, und der Feuerschlucker bewundert.
     
    Als der Mond hoch am Himmel stand und sämtliche Werksstücke verkauft waren, schlüpften wir alle wieder unter dem Lagertor durch und konnten uns im Jahr 2014 spät aber doch endlich wieder in unsere Schlafsäcke fallen lassen.
    Anna-Sophie

    Bilder vom Sommerlager

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